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Bund ETG: Ein Bund, zwei Vereine

von Dieter Trefz

Während ich diese Zeilen schreibe, erleben wir gerade einen frischen Wind in den Löwensteiner Bergen, der Regen und Schnee mit sich brachte. Er fühlt sich so ganz anders an wie die sonstigen Herbstwinde. Er ist frisch, und dieses Bild von den Frischen Winden sehe ich auch in deutschen ETG Gemeinden.  

Inzwischen sind in Deutschland die Gemeinden gewachsen, viele Menschen wurden dazugewonnen. In der Öffentlichkeit werden wir mehr wahrgenommen, als die Jahre zuvor. Wir wurden oft gefragt, zu wem wir gehören, wer wir sind. Immer stand die Frage im Raum: Wer ist unser Verband? Lange Zeit mussten wir sagen, dass wir als deutsche Gemeinde Mitglied eines Schweizer Vereins waren. Das war sicherlich erklärbar, aber trotzdem für viele Menschen unverständlich: Wieso gehören deutsche Gemeinden zu einem Schweizer Verband?

Das führte zu einem Nachdenken darüber, wie die Arbeit der deutschen ETG´s zukünftig aussehen kann. Wir haben uns dazu entschlossen, dass wir in Deutschland einen deutschen Verein gründen, der eigenständig geführt wird. Eigenständig heisst nicht, dass wir komplett unabhängig von Bund ETG arbeiten, sondern dass wir vor dem deutschen Amtsgericht als Verein einen rechtlichen Status haben, der uns bei kirchlichen Ämtern oder bei der Evangelischen Allianz hilft, unseren Status als Gemeindebund klarzustellen.

„Ein Bund, zwei Vereine“, so lautet das Motto, welches wir uns als Bundesleitung selbst gesteckt haben. Das heisst, wir sind ein Bund, der vieles gemeinsam macht. Und trotzdem werden in Deutschland und der Schweiz spezifische Dinge geregelt, welche die einzelnen Länder betreffen. Dafür dienen die beiden Landesvereine.

Frischer Wind heisst für uns in Deutschland, dass wir mit mehr Selbstbewusstsein und Identitätsverständnis an die Öffentlichkeit treten können, dass wir mehr in der Öffentlichkeit mitreden wollen und dass verständlicher wird, wohin wir als Bund ETG Deutschland gehören.

So ist „Ein Bund, zwei Vereine“ eine neue Herausforderung, vor der wir stehen. Es macht die deutschen Gemeinden aber sichtbarer und greifbarer.

„Ein Bund, zwei Vereine“ heisst aber auch, dass wir gerade in Deutschland überlegen, wie wir neugegründete Gemeinden integrieren können in unseren ETG Bund. Für viele neugegründete Gemeinden wäre es einfach unverständlich, warum sie einem Schweizer Verband beitreten sollten. So können wir ihnen jetzt einen deutschen Gemeindeverband anbieten, der aber zu dem größeren Bund ETG gehört.

Das Thema ist manchmal etwas schwierig zu erklären, aber trotzdem denke ich, dass es der richtige Weg für die Zukunft ist.  Wir beten, dass der frische Wind weiterhin bläst und die Gemeinden weiter vorwärts bringt.

Connect 16

von Andy Saluz

Connect 16

Connect 2016 ist das Wochenende für Teenies und Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am besten kommst du nicht alleine, sondern gleich mit  deiner ganzen Jugend- bzw. Teeniegruppe!

Lass dich auf ein Wochenende mit unterschiedlichsten jungen Menschen zwischen 13 und 30 Jahren ein. Menschen, die offen sind, Gott und dir zu begegnen! Menschen, die Spass, Fun und gute Gespräche lieben. Einfach gesagt: Menschen wie du und ich.

Connect findet im Evangelischen Freizeitheim Lindenwiese in Überlingen am Bodensee statt. Veranstalter ist der Bund der Evangelischen Täufergemeinden (ETG).

Die Anreise gestaltest du am besten gemeinsam. Reise mit deiner Jugend/Teeniegruppe an, denn Connect beginnt schon bei dir zu Hause!

ETG-Leitertagung 2016

von Daniel Plessing

Bericht über die Tagung vom 1. - 3. April 2016 im Credo

 

Vom Camping Gott zur Camping Gemeinde. So lautete das Thema der diesjährigen ETG-Leitertagung. In Referaten über das Johannesevangelium ermutigte uns ETG-Präsident Bernhard Ott: „Macht es wie Jesus: Geht zu den Menschen.“ Thomas Schnyder zeigte anhand von Beispielen auf, dass Kirche bei den Menschen tatsächlich funktioniert. „In England ist Kirche bei den Menschen bereits Wirklichkeit.“ Thomas Dauwalter predigte lebensnah darüber, was es heißt missionarisch zu leben.

Ich wurde durch die Referate angespornt, meine persönliche Komfortzone zu verlassen und auf Tuchfühlung mit meinen Zeitgenossen zu gehen. Zusammenfassung in einem Satz: Lebe deinen Glauben mit und bei den Menschen, die dich umgeben. Also vom Camping Gott zur Camping Gemeinde.

Neben vielen altbekannten Gesichtern waren auch einige neue Teilnehmer dabei.

Die knapp hundert Teilnehmer nutzten an diesem Wochenende die Gelegenheit sich intensiv auszutauschen. Die Tische blieben auch lange nach den Mahlzeiten besetzt.

Zur Pflichtübung gehörte die sogenannte Delegiertenversammlung des Bundes ETG. Beruhigend: Uns wurden wohlgeordnete Finanzen präsentiert. Die Bundesbeiträge sind gut angelegt. Erfreulich: Eine gute Arbeit wird fortgeführt. An diesem Abend wurden Bernhard Ott und Thomas Schnyder in ihren Ämtern bestätigt.

Überraschend und extrem erheiternd war der Auftritt des Troubadours Ädu Baumgartner. Seine Liederbeiträge kamen aus dem Leben der Menschen (Campingsongs) und waren mit viel Humor gewürzt. Wir hörten von einem explodierenden Misthaufen, einer gescheiterten Beerdigung und einem unfruchtbaren Pfarrer. Ich empfand das als sehr wohltuend, einfach herzhaft lachen zu dürfen.

Eine schöne Tradition der Leitertagung sind Berichte aus einzelnen Gemeinden. Wir durften Anteil nehmen an den Freuden und Siegen, aber auch an den Kämpfen und Schmerzen in anderen Gemeinden. Es hat mich ermutigt, zu spüren, dass unsere Bewegung lebt. Höhepunkt und Abschluss der Leitertagung war die gemeinsame Abendmahlsfeier am Sonntagmorgen. Wir haben einen gemeinsamen Herrn, der uns liebt und in die Welt sendet. Gestärkt und ermutigt fuhr ich nach Hause zum Campingplatz Gemeinde.

Täufertum reloaded

Glut unter der Asche - neu entzünden


Vom 21.05.2016 - 28.05.2016 lädt das Organisationsteam ein, unter dem Motto "Mehr als Ferien am Meer..." einen jesuanischen Lebensstil zu entdecken. Dies an einem schönen Ort in der Toskana, mit Bernhard Ott als Referenten. Flyer mit näheren Informationen und Anmeldetalon kannst du hier herunterladen:

Das Organisationsteam:

Marianne und Max Tröhler, Marianne und Hansueli Bräker,  ETG Bern

Konferenz für Verkündigung 2015

von Martin Bracher

Am Samstag, 24. Oktober 2015 findet die diesjährige Konferenz der Verkündigung in der ETG Bachenbülach statt.

Der Referent wird Bernhard Ott sein. Die Konferenz steht unter dem Thema Das Wort und die Kraft (Untertitel: Predigten, die etwas bewirken). Wer predigt kennt wohl die Fragen: Was werden meine Worte bewirken? Wird Gott durch meine Predigt hindurch Menschen berühren und bewegen? Was darf, ja soll ich von meiner Predigt erwarten? Mit diesen Fragen werden wir uns an der diesjährigen Konferenz für Verkündigung befassen. Die Bundesleitung ermutigt alle, die im Verkündigungsdienst stehen daran teilzunehmen und sich in ihrem Dienst begeistern und ausrüsten zu lassen. Bitte streicht Euch diesen Samstag in Eurer Agenda rot an.