Die alte Dame aus Zürich wird bald 100 Jahre alt


von Liselotte Trachsel
Vorstand Hilfe

Nicht böse gemeint, aber etwas traditionell komme sie schon daher, die «HILFE», kam mir letzthin zu Ohren. Aha, so denkt man also. Die Genossenschaft «HILFE» -- was ist sie eigentlich? Ein verstaubtes Relikt aus vergangener Zeit, welches den Anschluss an die Postmoderne verpasst hat? Wer die Geschichte der alten Dame aus Zürich kennt, darf sich daran freuen, wie unser Vater im Himmel die Genossenschaft «HILFE» über all die Jahre gebraucht hat um seine Kinder, welche zum Teil in grosse Not geraten sind, zu versorgen.

Gegründet wurde die «HILFE» im Jahr 1921, in Zürich. Besorgte Brüder aus den ETG Gemeinden sahen die Not vertriebener Glaubensgeschwister und konnten durch die Genossenschaft vielen Flüchtlingen helfen, ihnen materiell und geistlich zu einem Neustart verhelfen.

Die Genossenschaft «Hilfe» geniesst ein grosses Vertrauen, was die erfreulichen Spendeneingänge auch im vergangenen Jahr bestätigen. Es ist uns ein Anliegen, dass die Gelder verantwortungsvoll und sinnvoll eingesetzt werden und vollumfänglich bei den Bedürftigen ankommen.  

So konnten im vergangenen Jahr soziale Projekte weltweit unterstützt werden, wie zum Beispiel: Ein Ausbildungscenter und Landwirtschaftsprojekt in Kingshasa, soziale Projekte in Aethiopien, eine Kindertagesstätte in Brasilien, eine Bibelschule und ein Waisenkinderprojekt in Tanzania, ein Schulungsgebäude an der Elfenbeinküste und vieles mehr. Die «Hilfe» ist auch in der Lage bei Katastrophen unbürokratisch und schnell zu reagieren. So wurde im letzten Jahr im Irak, in Syrien und Italien Hilfe geleistet.

An dieser Stelle ein ganz grosses «Vergältsgott» unseren treuen Spendern.

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