Erfahrungen mit dem Gebet


von Redaktionsteam

Gott dient meinen Kindern - Dorothee Fünfsinn

Seit drei Jahren treffe ich mich mit ein paar Frauen als „Moms in Prayer – Gruppe (MIP)“. MIP ist eine Internationale Organisation, die Mütter ermutigt, regelmäßig für ihre Kinder und deren Schulen zu beten.

In den Treffen beten wir „im Einklang“ anhand von vier Schritten.
1) ANBETUNG  Wir proklamieren und bekennen wer Gott ist. Wir BEKENNEN unsere SCHULD, DANKEN Gott für sein Handeln und BITTEN für unsere Kinder. Zu jedem Schritt lesen wir Bibelverse und beten anhand dieser für das Leben unserer Kinder.
Gott „anzuschauen“ rückt alles zurecht. Es hilft mir, meinen Blick weg von Problemen und Sorgen, hin zu Jesu Sieg zu heben. Durch das Aussprechen von Gottes Wahrheiten decken wir Lügengedanken auf und vertreiben die Macht des Teufels. So ist diese Zeit kein Opfer, sondern eine Zeit, in der Gott meinen Kindern „dient“.
Besonders wertvoll finde ich die Gebetsform „Gebet im Einklang“. Statt uns auszutauschen, wo jeder gerade seine Freud- und Leidsituation erlebt, beten wir und so erfährt jede Frau der Gruppe was gerade bei jedem los ist. Am Ende des Treffens gehe ich gestärkt und für die Alltagsherausforderungen gerüstet nach Hause.

  „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert ...“. Hebr. 4,12

Dorothee Fünfsinn, 37 Jahre, Mama aus Leidenschaft , fünf Kinder, von denen eins bereits im Himmel ist. ETG Neuhütten

 

...Gott noch weiter loben, bitte! - Nadja Wäfler

Wir aber loben den Herrn, jetzt und in alle Ewigkeit.“ Psalm 115,18

Was für ein Vers mit Aussicht bzw. Up-Sicht. Dies ist der Leitvers des Gebetshauses Zürich Unterland. Zum Beginn der Fastenzeit vor Ostern wurde das Gebetshaus in Bülach eröffnet. Das tolle an einem Gebetshaus ist, dass Kinder Gottes aus unterschiedlichen Gemeinden, Denominationen und Generationen zusammenkommen. Dort ringen Menschen zusammen um Ehen, auch dann, wenn ein aneinander Festhalten unmöglich scheint. Da wird für Regierungen um Weisheit gebetet; um innere und äussere Heilung gefleht, wenn Krankheiten ein Leben erschweren oder um Wiederherstellung gebetet, wenn alles zerbrochen ist. Ja, hier wird im Gebet gekämpft und gewonnen.

Mit unserem Gemeindeentwicklungsteam und auch der Jugendgruppe waren wir bereits im Gebetshaus in Bülach. Wir sangen mit der Jugendgruppe zwei Lieder und teilten uns dann in kleine Grüppchen auf um zu beten. Danach machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg. Doch da kam ein Jugendlicher zu mir und fragte, ob wir nicht noch mehr singen würden, weil er es sehr schön fand. Ich hätte das von diesem Jugendlichen nicht erwartet und war sehr erfreut darüber. So hängten wir noch eine längere Lobpreiszeit an.

Wir teilen gemeinsam das Anliegen, dass Gebet und die Anbetung an Bedeutung zunehmen soll - speziell in unserer Region -, damit das Zürcher Unterland zum Zürcher Wunderland wird.

Nadja Wäfler, 30 Jahre, Jugendpastorin und Primarlehrerin, ETG Bachenbülach

 

Gottes Nähe berührt mein Herz - Estelle Bucher

Im Oktober 2018 besuchte ich das Gebetshaus in Augsburg für drei Tage. Ich betrat den Gebetsraum, in dem seit mehreren Jahren bereits rund um die Uhr gebetet wird. Schnell bemerkte ich, dass jeder für sich und in einer anderen Form vor Gott kommt. Einige saßen auf einem Stuhl, lasen die Bibel, knieten oder liefen leise murmelnd herum.

Während dieser Zeit im Gebetshaus betete ich für mich und meine Familie oder für andere Menschen, welche mir wichtig sind. Ich spürte Gottes Gegenwart und je länger ich mich im Gebetsraum befand, desto näher fühlte ich mich ihm. Ich habe in dieser Zeit aber auch gelernt, Zeit in seiner Gegenwart zu verbringen ohne etwas sagen oder bitten zu „müssen“. Diese Nähe zu Gott berührte mein Herz; die kurze Auszeit hat sich für mich sehr gelohnt.

Estelle Bucher, 33 Jahre, verheiratet, Mutter eines 2-jährigem Sohnes, arbeitet als Leitung Pflege und Betreuung in einem Altersheim. ETG Diessbach

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