Mehr als Ferien am Meer

Gemeindebewegung


von Marianne & Hansueli Bräker

Die Studien- und Ferienwoche mit dem Thema „Heilende Gemeinschaft“ hat da und dort Glaubensglut unter der Asche neu entzündet.

55 Frauen und Männer erlebten entspannte Gemeinschaft und herausfordernde Impulse von Thomas Dauwalter. Auf kurzen und längeren Ausflügen – zu Fuss, mit dem Auto oder der Vinschgaubahn - genossen wir das grüne Südtirol.

Biblische Lebensgeschichten und der jesuanische Lebensstil leiteten uns in den Fragen:

  • Bin ich ein verwundeter Verwunder?
  • Bin ich ein verwundeter Vermeider?
  • Bin ich ein verwundeter Heiler?

Thomas leitete uns seelsorgerlich, authentisch und lösungsorientiert durch diese so lebensverändernden Fragen. Der Auftrag von Jesus an verwundete Heiler „Weide meine Lämmer! Lebe deinen Auftrag“ bekam eine neue Dimension.

Wir freuen uns auf die dritte Auflage „Mehr als Ferien am Meer“. Informationen folgen zu gegebener Zeit

Was war dein persönliches AHA-Erlebnis zum Thema der Woche?:

In toller Gemeinschaft über Lebenswunden nachdenken und reden - wie geht das wohl zusammen? Es wurde sehr bald klar, dass die meisten Menschen - wie wir auch - mit Lebenswunden unterwegs sind. Entscheidend - so wurde uns sehr bald bewusst - ist, ob unsere Wunden noch unsere „Feinde“ oder schon zu unseren „Freunden“ geworden sind.

Der Weg vom Verwundeten oder Vermeidenten zum heilenden Verwundeten wurde uns durch zahlreiche eindrückliche und authentische Beispiele nahegelegt. Durch Jesu Wunden werden unsere Wunden heil, sodass wir zu heilenden Menschen werden können. Das wäre dann erlebte heilende Gemeinschaft. Gerne gehen wir mit dieser ermutigenden Botschaft zurück in unseren Alltag.

Birgit & Edwin Jost

Wir Menschen brauchen die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Ohne sie würden wir emotional verkümmern. Im Zusammenleben entstehen aber auch die grössten emotionalen Verletzungen. Nicht die anderen, sondern ich persönlich bin dafür verantwortlich, was aus diesen Verletzungen wird. In einer heilenden Gemeinschaft kann ich mich der schmerzlichen Begegnung mit meinen Wunden, in einem geschützten Rahmen stellen. Ich kann mich verwandeln lassen und aus meinen Wunden kann Segen für andere fliessen. Das ist eine grosse Herausforderung an eine Gemeinde und ein Weg, der viel Ausdauer braucht. Aber es ist auch ein Weg, der sich lohnt. Mich meinen Wunden zu stellen und mich verwandeln zu lassen führt zu einer Weisheit, die anderen weiterhilft.

Emilie Gerber

Lebenswunden - bewusste und unbewusste - haben wir alle. Die Frage ist: wie gehen wir damit um? Thomas Dauwalter hat uns anhand biblischer Geschichten und Erlebnissen die Konsequenzen unserer Entscheidungen lebensnah aufgezeigt. Für mich war die Erkenntnis äusserst eindrücklich, wie gut verarbeitete Lebenswunden helfen, andere zu verstehen und ihnen beizustehen und damit heilende Gemeinschaft zu leben.

Alfred Spori

"Shalom (herstellen von Frieden) kostet immer etwas...."
"Nicht primär was mir begegnet ist "Tragik", sondern wie ich darauf reagiere!"
"Zentral Frage: lieben wir Jesus? Handeln wir aus Liebe Jesu?"

Evere Keijzer

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