Reise nach Ägypten

Nicht nur Sonnencreme, Badekleidung und Feriengeld im Gepäck...


von Monica Zaugg
Mitarbeiterin EMD

„Ihr seid nicht die ersten, die nach Ägypten reisen.“ Das waren die Eingangsworte von Markus Zaugg, EMD (Fachstelle für interkulturelle Zusammenarbeit) Ende Juni an der Aussendungsfeier in Bachenbülach von Sibylle und Jürg mit ihrer Tochter*. Vor über 2’000 Jahren musste eine Familie vor den grausamen Machenschaften eines Herrschers fliehen. Gott gab ihnen Anweisung, nach Ägypten zu reisen. Er selbst sorgte für sie; es ging um Seinen Sohn, Jesus Christus.

Das Gepäck der Familie aus Bachenbülach bestand nicht aus Sonnencreme, Badekleidung, Feriengeld und Rückreiseticket. Nein, sie sind unterwegs an einen Ort, wo Menschen die freimachende Botschaft von Jesus hören, verstehen und erleben sollen. - So! Die Familie ist abgereist. Aufgabe erledigt!? Nein, die Gemeinde steht nun vor der Herausforderung die Ausgesandten zu betreuen. Diese sind weg und doch immer noch Teil der Gemeinde, oder gar im Auftrag der Gemeinde abgereist.

Vor ein paar Monaten schlossen Ruth und Ashraf ihre Arbeit in Ägypten ab und gaben ihre Projekte an einheimische Personen weiter. Auch sie wurden vor über 23 Jahren ausgesandt und über diese lange Zeit durch den EMD und ihrer Gemeinde betreut und getragen.

Gottes Plan ist immer noch auf der Zielgeraden. Weiterhin beruft Er Menschen und Gemeinden um Seine rettende Botschaft allen Menschen und Völkern zu erzählen. Und genau das wollen wir als EMD mit unserer ganzen Kraft, unserem Wissen und mit Gottes Hilfe unterstützen. Als EMD stehen wir der Gemeinde und auch den interkulturellen Mitarbeitenden zur Seite. Zurüstung! Das ist unser Schlagwort.

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