Windmühle oder Schutzmauer


von Monica Zaugg

Fleissige Helfer, Aussteller und Besucher bevölkerten schon früh die Räumlichkeiten an der Freiestrasse. Wie in einem grossen Bienenhaus wurde Material geschleppt, aufgestellt, Tische umhergetragen, einander begrüsst und bekanntgemacht, sodass pünktlich um 10:00 mit dem Gottesdienst das Fest gestartet werden konnte.

Zusammen mit Moni Sinn leitete Markus Zaugg durch den ganzen Tag. In der kurzen und auf den Punkt gebrachten Predigt betonte Thomas Büchi (Gemeindeleiter ETG Stäfa), dass wir alle Teil der Veränderung sind. An der Geschichte mit Abram, wo Gott ihm den Auftrag gab, seine Heimat zu verlassen und am Auftrag Jesus an den Jüngling, alles zu verschenken was er besitzt, um gerettet zu werden, zeigt uns die Bibel wie wir auf Veränderungen reagieren.  Machen wir mit und nutzen den Wind der Veränderung als Windmühlen oder stellen wir Schutzmauern auf, damit wir es uns schön geschützt dahinter gemütlich machen können? So nach dem Motto: Bitte wasch mir den Pelz, aber bitte mach mich nicht nass. Wollen wir Gott so dienen und nachfolgen?

Der Anlass am Morgen war gefüllt auch mit kurzen Einblicken in die Arbeit der vielen verschiedenen interkulturellen Mitarbeitenden. Es war eine Freude zu sehen und zu staunen, wo und wie Junge und Junggebliebene im Prozess der Veränderung stehen.

Zurück