Wir wollen euch dienen


von Helena Gysin
Mitglied der Bundesleitung

An dieser Stelle titelten wir in der letzten Ausgabe: Was sich im neuen Jahr alles ändert. Dass dies kaum abschließend zu verstehen war, ist klar. Doch die Wucht mit der die Veränderungen über uns und unseren Gemeinden hereinbrachen, konsterniert uns vermutlich alle: Tagungen werden abgesagt, Begegnungen und Gottesdienste fallen weg oder haben ungewohnte Formen angenommen. Die momentane Situation wird zur Zerreißprobe – gerade für kleinere Gemeinden - der Überlebenskampf verstärkt sich. Die Bundesleitung will gerade in dieser Situation den 27 Gemeinden in Deutschland und der Schweiz dienen und nicht einfach Gewohntes aufrechterhalten. Darum wünschen wir uns, dass ihr alles, was wir hier kommunizieren, unter dieser Maxime einzuordnen versucht.

Kinder & Jugend: Die Rückmeldung der Jugendverantwortlichen (CH) ergab übereinstimmend, dass die Stelle im Bereich Jugend nicht wie bisher weitergeführt werden sollte. Wir streben an, die regionalen Netzwerke zu verstärken und die Verantwortung auf verschiedene Schultern zu verteilen (Team). In Zukunft soll das Ressort Jugend zudem in der Bundesleitung fix verankert sein. Bezüglich Ressort Kinder laufen ebenfalls Gespräche. Hier ist es uns wichtig die Vernetzung zu anderen Gemeindeverbänden zum Beispiel im Blick auf die „Kinder im Fokus Konferenz“ weiterhin aufrechtzuhalten. Ob und wie dies im Bund personell aussehen könnte, ist noch unklar.

Vereinsvorsitz CH: Martin Bracher wurde von der ehemaligen ETG Stäfa (neu: Kirche Kompass) für die nächsten drei Jahre zu ihrem Pastor berufen. Damit verlässt er den Bund ETG und tritt auf Ende September als Vereinsvorsitzender der Schweiz zurück. Dieser Verlauf überrascht uns als Bundesleitung ebenso, wie er vermutlich euch trifft. Auf die Schnelle gibt es keinen Ersatz. Wir hoffen, dass wir euch bald eine Neubesetzung präsentieren können. Im Idealfall kann im März 2021 der Vereinsvorsitz neu besetzt und durch eure Wahl offiziell bestätigt werden.

Kommunikation: Weiter haben wir uns als Bundesleitung eingehend über Sinn und Ziel des ETG Unterwegs unterhalten. Wir mussten uns eingestehen, dass wir damit die Basis (Gottesdienstbesucher) nicht mehr erreichen. Wir sind uns einig, dass zukünftig unser Fokus auf den Leiter/innen der Gemeinden, vom Hort bis zu den Gemeindeleitungen und den Pastoren liegen muss. Darum suchen wir nach einem Medium, das sich in erster Linie an Leitende richtet und dem Nerv der Zeit besser gerecht wird. Das Konzept wird momentan erarbeitet, sicher ist nur, dass im Laufe dieses Jahres die letzte Ausgabe des bisherigen ETG Unterwegs erscheinen wird. Wir sind uns bewusst, dass wir damit ein Medium einstellen, das gerade für Ältere identitätsstiftend war.

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