MISSION – EIN GEMEINSAMER AUFTRAG
Die Welt rückt zusammen. Kulturen begegnen sich, Menschen teilen Glauben, Ideen und Hoffnungen über Grenzen hinweg. Wie können Gemeinden ihre Verantwortung in dieser globalen Vielfalt und herausfordernden Nähe wahrnehmen? Die Arbeit der Fachstelle für interkulturelle Zusammenarbeit (EMD) setzt genau hier an: sie bietet Hilfestellung für Gemeinden und interessierte Einzelpersonen.
Als Mitarbeiter/-innen des EMD sehen wir uns und unsere Organisation als Wegbegleiter, als Scharnier, als Brückenbauer, als Stimme der Ermutigung. Wir glauben: Gemeinsam können wir in dieser komplexen Welt mehr bewegen.
Hast du gewusst, dass…
… unser Kontakt mit den ETG-Gemeinden nicht nur Missionsthemen, sondern auch Fragen um Berufung im Allgemeinen, Coaching in Lebensfragen, Sozialversicherungen und Anstellungen, Teambildung, etc. beinhaltet? Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir uns gegenseitig stärken und ermutigen.
… sich unser Austausch oft um Themen dreht, wie Interkulturelle Mitarbeitende (IKM) gewinnbringend unterstützt werden können? Wir setzen uns dafür ein, dass die ganze Gemeinde Anteil nimmt, unterstützt und sich als Teil der Arbeit sieht.
… wir aber ebenso neue Anwärter in ihrem Entscheidungsprozess begleiten?
…wir mit viel administrativen Arbeiten beschäftigt sind, weil wir bewusst IKM bei uns anstellen, damit sie im Schweizer Sozialversicherungssystem bleiben? Nicht alle Missionsgesellschaften bieten das an.
…wir mit jedem IKM ein Bedarfskostenbudget erarbeiten, das wir der Gemeinde offenlegen?
…wir als einzige Organisation der sendenden Gemeinde zum vereinbarten Missionsbudget eine Abrechnung erstellen? Daraus kann die Gemeinde den Deckungsstand ihrer IKM ablesen.
…wir auch in der Jugendarbeit aktiv sind? Vergangenen Sommer reisten Markus und Monica mit über 30 Jugendlichen zu einem evangelistischen und missionarischen Einsatz nach Spanien. Seit über 20 Jahren sind die Mitarbeiter des EMD regelmäßig bei «Connect» in der Lindenwiese vertreten, nicht nur, um die Organisation vorzustellen, sondern auch als Beter, Zuhörer, Workshopleiter und Berater.
… auch pensionierte IKM den Kontakt zu uns aufrechthalten, zu Besuch kommen, Begleitung erhalten und über den EMD Spenden für ihre Arbeit erhalten können?
…wir knapp 80 IKM betreuen, die alle einer ETG-Gemeinde angehören?
…wir monatlich eine Seite mit Gebetsanliegen der IKM an rund 450 Adressen versenden und gerne auch dich in den Verteiler nehmen, damit du uns im Gebet unterstützen kannst?
…wir die vielfältige und anspruchsvolle Arbeit in der Geschäftsstelle zu dritt stemmen?
…dass der EMD die App Yourmission.life! gestartet hat und auch du Teil dieser digitalen, christlichen Community werden kannst?
Warum braucht es uns?
…weil die ETG-Gemeinden heute mehr denn je herausgefordert sind, missionarische Prozesse aktiv zu gestalten. Dabei ist der EMD ein verlässlicher Partner, der Gemeinden stärkt und ihnen hilft, ihre interkulturellen Mitarbeitenden zu betreuen und zu begleiten – unabhängig davon, mit welcher Organisation diesie tätig sind.
…weil unser Ansatz einzigartig ist: Wir haben weder bestimmte Einsatzländer noch festgelegte Volksgruppen, in denen wir tätig sind. Wir können maßgeschneiderte Lösungen bieten, weil wir mit vielen Organisationen in einem großen, lebendigen Netzwerk zusammenarbeiten. Dieser Ansatz ermöglicht Beratung mit offenem Ende. Wir fördern ein auf Gott ausgerichtetes Denken, das durch Liebe und Achtung geprägt ist.
Wir sind überzeugt: Jede Gemeinde kann einen Beitrag zur weltweiten Mission leisten. Dies entspricht Gottes Absicht. Als EMD stehen wir an der Seite von Gemeinden. Gemeinsam stellen wir uns dem Auftrag, schaffen Verbindungen, die Hoffnung schenken und Grenzen überwinden, damit Menschen von der Liebe Jesus erfahren.
Die Vision ist geblieben, der EMD hat sich weiterentwickelt.
Autorin: Monica Zaugg Mitarbeiterin EMD Schweiz, Bereich Öffentlichkeitsarbeit


