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Die "Arche" Neuhütten feiert Geburtstag

von Silke Schloe

Ein Fest für Gross und Klein

Die „Arche“ hatte am 7. Juli viele Menschen „an Bord“ – Über 300 Gottesdienstbesucher plus 100 Kinder feierten das zehnjährige Bestehen des ETG-Gebäudes in Neuhütten. Los ging es mit einem Festgottesdienst. Gemeindeleiter Joachim Föll hielt dankbar fest: „Die Arche ist ein Ort des Lebens, der Hoffnung und des Glaubens geworden; es kommen unterschiedliche Generationen zusammen“. Hier hat man in den letzten zehn Jahren 500 Gottesdienste gefeiert, 45 000 Portionen Essen ausgegeben, 75 Kinder wurden geboren, es gab 20 Beerdigungen, 20 Paare haben geheiratet und nicht zuletzt konnten 75 Tauffeste gefeiert werden.

Auch Bürgermeister Timo Wolf würdigte das „Engagement der ETG mit Herzblut“ für die Jugend, die kulturellen Angebote und die segensreichen Dienste. Gemeindeleiter Dieter Trefz predigte über neue Lebensräume, die Gott schaffen möchte. „So wie die Taube Noah neuen Lebensraum ankündigte, sind auch wir herausgefordert, mit Jesus Schritte zu wagen auf neues Terrain“, so Trefz. Dieses Motto symbolisierten zehn Tauben, die nach dem Gottesdienst feierlich in die Lüfte stiegen.

Anschließend gab es für Jung und Alt ein buntes Programm in und rund um die Arche. Man konnte sich mit einem „Arche-Weck“ stärken, eine Rollenbahn runtersausen, in einer Lounge „chillen“, an einer Bastelstation Schiffe bauen, auf einer Hüpfburg toben, Gummibärchen und Popcorn naschen, beim Torwandschießen Preise gewinnen oder im Flohmarkt auf Schnäppchenjagd gehen.

Zehn Jahre Arche – was bedeutet das für einzelne ETG-ler? Reinhold Schlarb etwa freut sich, dass die Basis stimmt und die Entwicklung nach vorne geht. Außenstehende erleben nicht nur ein gesellschaftliches Event, sondern lernen Jesus als ihren Retter kennen. Jael Föll und Robert Radlinska erzählen beide: „Die Arche ist ein zweites Zuhause, hier erlebe ich ein Gefühl von Heimat.“  Auch Jule Müller sieht das Gebäude positiv; „Wir haben uns nach außen geöffnet, sind mutiger geworden, gerade auch für junge Leute. Das Gebäude gibt uns Verantwortung weiter zu wachsen.“

EMD-Jahresfest

von Alfred Spori

Der Auftrag ist derselbe, die Umsetzung verändert sich

Der Verein EMD, Fachstelle für interkulturelle Zusammenarbeit, feierte am 28. April 2019 in der ETG Stäfa sein Jahresfest. Rund 60 auswärtige Gäste nahmen daran teil. Neben den obligatorischen statutarischen Traktanden stand vor allem der Austausch mit den anwesenden Interkulturellen Mitarbeiter/innen (IKM) im Vordergrund. Der EMD steht, wie wir alle, mitten im stetigen Veränderungsprozess. Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung – Schlagworte, die auch Auswirkungen auf den Missionsauftrag haben. Einerseits haben verschiedene IKM ihre Dankbarkeit für die seit Jahren geleisteten Dienstleistungen des EMD zum Ausdruck gebracht. Andererseits gab Thomas Dauwalter, Verbandsleiter ETG) in seiner Predigt wertvolle Hinweise zum laufenden Innovationsprozess im EMD. Anhand der Verse aus Jesaja 43, 18-19 wies er auf folgende Schritte hin: Hinsehen, Träumen, Planen, Handeln. Gott fordert sein Volk auf, hinzusehen was passiert und verspricht gleichzeitig, dass ER Neues kreiert. Das fordert uns heraus, uns und unsere Gedanken laufend durch den Geist inspirieren zu lassen. Das sich verändernde Umfeld ist weder besser und noch schlechter als früher. Es ist vor allem eins: Anders! Die sich heute bietenden Möglichkeiten der Kommunikation müssen sinnvoll genutzt werden. Es gilt, den Zeitpunkt für den Einsatz der modernen Kommunikationsmittel nicht zu verpassen, vor allem da sie unsere Jungen ansprechen. Thomas Dauwalter spricht den Verantwortlichen des EMD zu, im Vertrauen auf Gott zu erkennen, wo und wie Gott am Werk ist und aufgrund dessen, die Planung und Umsetzung des Auftrages des EMD an die Hand zu nehmen. Der Auftrag bleibt unverändert, aber die Art und Weise der Erfüllung des Missionsauftrages ändert sich.

Christian Rüegger berichtet von der bestehenden Arbeitsgruppe über den laufenden Planungsprozess. Aufgrund des gefassten Leitsatzes: „Der EMD fördert und unterstützt zielgerichtet die Missionale Bewegung“, werden zurzeit mögliche (neue) Arbeitsfelder eingehend geprüft und besprochen.

Werner Swoboda tritt nach 12 Jahren als Präsident zurück, insgesamt war er 15 Jahre im Vorstand. Christoph Widmer wird wiedergewählt und Ruth Tadres von den Mitgliedern neu in den Vorstand gewählt. Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen:

  • Christoph Widmer, Präsident, ETG Erlen
  • Marlies Haibucher, ETG Schlieren
  • Christian Rüegger, ETG Bachenbülach
  • Alfred Spori, ETG Basel
  • Ruth Tadres, ETG Au

Der Verein ist dankbar, dass die Jahresrechnung 2018 mit schwarzen Zahlen abschließen konnte. Das Budget 2019 beläuft sich auf 1.95 Mio CHF. Der Vorstand und die Geschäftsstelle sind dankbar, für die treue finanzielle Unterstützung der ETG Gemeinden.